Montag, 28. Juli 2014

IV (27.07. + 28.07.2014)


Hallo Fans!
Haha. Spaß bei Seite. Aber wir sind wirklich überrascht und stolz darauf wie viele Leute tatsächlich an unserem Leben hier auf Mauritius interessiert sind und täglich von überall aus Welt den Weg zu unserem Block finden. Danke!



Zunächst möchten wir euch heute ein paar Fotos von unserer Wohnung zeigen, damit ihr eine Vorstellung davon bekommt, wie wir hier so hausen. 



Magnus ist nun vom Katzenflüsterer zum Hundeflüsterer geworden. Mary und Jake gehören Monika und sind unsere Wachhunde. Die beiden beschützen uns sowohl tagsüber als auch nachts vor Einbrechern. Da die beiden fast wie reinrassige Hunde aussehen (zumindest für die Mauritier, die sonst nur die Straßenhunde kennen), schrecken die beiden Fremde ab, sodass wir hier keine Angst vor Einbrechern haben brauchen. Mary und Jake und haben uns auch direkt in ihr Herz und wir sie in unseres geschlossen. Jake haut ganz gerne mal ab aber das ist eigentlich nicht schlimm, denn er kommt nach wenigen Minuten wieder nach Hause zurück. Gestern als wir auf dem Strand waren hat ihn jedoch sein Beschützerinstinkt gepackt und er ist eine ganze Weile mit uns mitgelaufen. Er lief immer ein paar Meter vor und blieb dann stehen um sicher zu gehen, dass wir ihm auch folgen. Das war schon ziemlich süß muss ich sagen. Wir konnten ihn auch nicht überreden wieder nach Hause zu gehen. Erst als Monika mit dem Auto angefahren kam und ihn gezwungen hat einzusteigen, konnte er sich widerwillig von uns trennen. Auch sonst liegen die beiden eigentlich den ganzen Tag vor unserer Tür und versuchen es immer wieder reinzukommen. Sie wissen zwar ganz genau, dass sie das nicht dürfen aber sie wollen halt immer so nah es geht bei uns sein. 


Gestern haben wir auch gar nicht so viel erlebt. Wir waren schön am Strand und haben ein bisschen entspannt. Wir haben uns auch trotz der winterlichen Temperaturen von 28 Grad getraut einmal kurz im Indischen Ozean zu schwimmen. Das Wasser war zwar schon recht kalt aber die Abkühlung tat gut und es ist einfach ein Erlebnis in diesem glasklaren Wasser.

Abends waren wir dann noch mit Monika, ihrer Schwester, ihrem Schwager und einer Freundin von ihr auf ein Bier in einer Kneipe hier in Flic en Flac. Das war echt ganz nett auch wenn das Bier für mauritische Verhältnisse teuer war (250Rs für zwei Bier).



Der Tag heute war schon viel aufregender. Wir haben heute mal das Abenteuer gewagt und sind mit dem Bus zur Uni gefahren. Am Mittwoch müssen wir für die Einführungsveranstaltung um 9 Uhr da sein und wir wollten vorher mal checken wie lange wir circa brauchen und wo wir in welchen Bus umsteigen müssen. Ich nehme es schon mal vorweg: es hat alles gut geklappt! Dennoch war die Fahrt sehr aufregend. Zum Glück sind die Mauritier alle super nett und vor allem hilfsbereit, sodass wir zu keinem Zeitpunkt aufgeschmissen oder verloren waren. Dennoch hat die Fahrt (mit Wartezeit) etwas länger als 1 ½ Stunden gedauert….Mal sehen wie lange wir das durchhalten bis wir doch in ein Auto oder Roller investieren. Monika hat schon Wetten abgeschlossen… hahahahaha…

Das Schöne an der Busfahrt war auch nicht nur die sehr sehr laute Musik bei der man sein eigenes Wort nicht mehr versteht und auch nicht dass uns die Fahrt bis zur Uni insgesamt nur 110Rs für zwei Personen, also umgerechnet 2,60 €, gekostet hat, sondern der wunderschöne Ausblick! Da konnte man echt viel von der Insel sehen. Dabei sind wir jedoch auch durch das ein oder andere Viertel gefahren, in dem man nichts als Armut vorfindet. So traurig wie das ist aber da waren wir doch froh, dass Flic en Flac so touristisch ist und man hier keine Wellblechhütten findet…


An der Uni angekommen, haben wir uns erstmal nicht soooo wohl gefühlt. Wir sind halt die Weißen, die Anderen… Wir wurden von allen Seiten angestarrt. Das war am Anfang irgendwie nicht so toll und ich persönlich hab mich richtig unwohl gefühlt… Naja nach ner Zeit hat man sich aber daran gewöhnt und prompt wurden wir auch schon von einem anderen ausländischen Studenten angequatscht. Moses, kommt aus Kenia und studiert auch ein Jahr an der UoM. Dieser hat uns dann auch direkt mit seinem Freund bekannt gemacht. Ravina kommt von Rodrigue und ist auch super hilfsbereit. Danach haben wir auch Michiel getroffen, einen Holländer, den wir vorher schon bei Facebook kennengelernt hatten. Zufälligerweise wohnt er auch in Flac en Flac, sodass wir mit ihm zusammen zurückfahren konnten. Vorher haben wir uns aber noch Mines bouillés und Mines frites in der Kantine der Uni geleistet für umgerechnet 1€ pro Portion. 
 






Danach waren wir waren noch ein bisschen in Quatre Borne bummeln, wo sich Michiel direkt eine Gitarre gekauft hat. Magnus hat es gewagt und sich eine Ananas bei einem Straßenhändler gekauft. In einer Tüte dazu gab es Salz, Pfeffer, Chili und eine Soße… Ich zitiere „das war eine Geschmacksexplosion“! Mein Fall war es jedenfalls nicht!

Nachdem wir jetzt gegessen haben, ist Magnus los zum Strand wo er mit Michiel und anderen Studenten und einigen Einheimischen zum Fußballspielen verabredet ist.

Das wars dann auch erstmal für heute… mehr hab ich nicht zu berichten!









Hier noch ein paar Fotos vom heutigen Tag:
















 Ich mach mich jetzt auf den Weg in die Bar um auch noch ein paar Leute zu treffen! 
Bis bald ihr Lieben!













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