Samstag, 20. Juni 2015

XLI (10.06. - 20.06.2015)

In den letzten Tagen ist wieder einiges passiert! 
Zunächst geschah das Unglaubliche: Wir bekamen tatsächlich nur knapp drei Wochen nach unserem letzten Examen ein Transcript über unsere Resultate ausgestellt. Und wir können verdammt stolz sein! Nach einem Jahr French & Creole Studies an der University of Mauritius bringen wir von insgesamt 16 Noten 10 mal die beste Note "A" mit nach Hause. Alle Anstrengungen haben sich also gelohnt! 
"All Things are Possible with GOD" -
sogar, dass die Exams Section Transcripts
für ausländische Studenten aushändigt
Am nächsten Tag haben wir einen langen Spaziergang am Strand gemacht. Mit dem Bus sind wir morgens früh nach Tamarin gefahren und sind von dort aus am Strand entlang nach Flic en Flac gelaufen. Ganz am Anfang unseres Aufenthaltes haben wir das schon gemacht, jedoch in die andere Richtung. Bei dem Spaziergang haben wir uns ganz viel Zeit genommen. Wir sind immer mal wieder stehen geblieben um Fotos zu machen oder haben einfach die schöne Aussicht genossen.


Der Flic en Flac-Express. Aufschriften unter anderem:
"Don't Angry Me!! - Catch me!"
"Watch my Ass!"
"Haters Make Me Famous..."
Dass er hier über "Grün" fährt, ist übrigens Zufall!
Um den Haltewunsch zu äußern zieht man an dieser Leine
Auch Miraculix wünscht sich sein Zaubertrank würde schmecken
wie Katys Küche
Mit Schleppnetzen versuchen Fischer in der Lagune ihr Glück

Nachmittags müssen die Netze geflickt werden

Dafür spannen die älteren Fischer die Nylonnetze zwischen die Wurzeln
der Banyanbäume

Das Bürgeramt in Case Noyale
Ein Mann verkauft Reisig-Besen in Tamarin

Auf unserem Spaziergang begegneten uns allerlei Krabbelviecher


Im Filaowäldchen zeigen Mauritier, dass sie doch noch Eigenschaften
der Franzosen haben
Am Montag haben wir dann etwas Verrücktes gemacht. Zusammen mit Oswaldo sind wir nach Chamarel zum Curious Corner gefahren. In dem Haus gibt es allerlei Kuriositäten zu finden. Es werden dort ständig die Sinne getäuscht und viel mit Perspektiven gespielt. Wir hatten ganz viel Spaß dort, aber seht selbst:








Trotz Höhenangst wagte Sarah sich in den
bodenlosen Fahrstuhl

Bernd und Larissa zeigten uns die tollen Schmuckkollektionen
Vorgestern hatten wir ein funkelndes Erlebnis. Monika nahm uns mit zum deutschen Goldschmied Bernd Wilhelm in Quatre Bornes (Klicken!). Nachdem wir die gläsernen Vitrinen mit all dem schönen Schmuck bewunderten nahm sich Bernd alle Zeit für uns. Er zeigte uns seine Kollektionen und legte uns das ein oder andere Armband an. Geduldig beantwortete er uns alle Fragen, denn schließlich sind wir absolute Laien auf dem Gebiet. Jetzt kennen wir die Unterschiede und verstehen nun was es bedeutet, eine 18 Karat Halskette in roségold zu tragen. Anschließend zeigte er uns dann noch einen Halbkarat Diamanten mit Zertifikat. Ich wollte ja vorher nie glauben, dass man einen solchen Diamanten mit bloßen Auge von einem unechten unterscheiden kann. Doch dann sollte ich den Diamanten unter den Tisch halten und er strahlte und funkelte in all seinen Farben ohne dass er vom Licht angestrahlt wurde. Während der Schmuckpräsentation machten wir uns gar keine Gedanken darüber wie dieser hergestellt wird. Stattdessen machten wir große Augen über den enormen Wert, der da vor uns lag. Doch nach der Präsentation führte Bernd uns durch seine Werkstatt. Die Werkstatt ist offen gestaltet und vom Showroom aus zu sehen. Bernd erklärte uns jeden einzelnen Schritt vom Goldstück bis zum Ring oder zur Kette. Man merkte dabei, dass die Arbeit als Goldschmied seine Passion ist und es war toll dieses Handwerk kennenlernen zu dürfen! Zu guter Letzt hat Monika mir auch noch einen wunderschönen Ring geschenkt. Vielen Dank nochmal! Ich werde ihn in Ehren halten und er wird mich immer an dich und dieses tolle Jahr erinnern!
Geduldig und passioniert zeigt Bernd uns jeden Arbeitsschritt
Der Abfall in der Schmiede ist definitiv Gold wert
Bernd Wilhelm vereint Showroom und Werkstatt in Quatre Bornes
Der handgemachte Schmuck ist durch die geringeren Arbeitskosten auf Mauritius
bei besserer Qualität günstiger als in Europa
Versteckt in Quatre Borne zeigte uns Monika den Laden von Michael,
in dem man deutsche Spezialitäten kaufen kann -
Aber das können wir ja bald wieder zuhause!

Die restlichen Tage haben wir bei Oswaldo verbracht. Wir arbeiteten hochkonzentriert an unserem Buch, das man jetzt so gut wie fertig nennen darf. Denn nun haben wir auch noch Oorvashi in unserem Team, die uns tolle Bilder für unseren Sprachführer malt. Ihr dürft also gespannt sein!

Dadurch dass wir bei Oswaldo Zuhause arbeiteten, konnten wir gemeinsam mit der Familie zu Abend essen. Wir genossen es sehr so viel Zeit wie möglich mit ihnen zu verbringen.

Sie haben sich alle sogar für den 29. frei genommen. Die ganze Familie kommt also mit uns zum Flughafen um uns dort zu verabschieden… Wir möchten noch gar nicht an diesen Moment denken!

Als wir uns bereits von Katharina und Percy verabschiedeten, traf Magnus mit Tanya eine weitere Freundin wieder, die er seit 2008 nicht mehr gesehen hatte. Sie wohnte in den letzten Jahren in Kanada und ist nun auf Heimaturlaub. Wir nutzten die Gelegenheit zu einem ausgiebigen Gespräch bei einem tollen Essen im Big Willy's. Küchenchef Jean Claude lud uns sogar zu seiner neuen Vorspeise "frittierte Kürbisblüte mit Mozzarellafüllung" ein. Mjam!

Wenn ihr jetzt glaubt, dass es sich in den letzten 9 Tagen nicht mehr lohnt hier vorbeizuschauen, dann lasst euch gesagt sein, dass wir außerdem auch mit Thornton unterwegs waren und uns eine kleine Überraschung für den nächsten Eintrag einfallen lassen haben!  Ihr dürft also gespannt sein! Hier ein paar Fotos von unserem Ausflug:

Sarah füttert ein Äffchen

Magnus mit einem Makaken-Männchen


Für die letzten Tage auf dieser wunderschönen Insel haben wir noch viel vor. Wir werden euch berichten!

Magnus & Sarah
                                                                                

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